MS 2600 NG



Dieses Vorhaben vereint zwei Projekte in einem Synthesizer.

 

1.) Den Nachbau eines ARP2600 anhand der original Serviceunterlagen. 

2.) Die Erweiterung des Klassikers um ein paar Funktionen und Module.

Der MS 2600 NG ist also das Ergebnis der beiden o.g. Punkte.

(Das "NG" in der Bezeichnung steht für "NextGeneration" und die neuen Features)

 

Mit dem Projekt habe ich 12/2016 begonnen. Die Entwicklungs- und Bauzeit betrug ca. 1 3⁄4 Jahre.


Der obere Part ist fast 1:1 das Original. Ich habe dem Envelope-Follower noch eine GATE-Funktion spendiert. VCO1 und VCO2 haben einen SYNC-Eingang bekommen und die frequenzbestimmenden Transistoren aller VCOs bekommen kleine Heizungen, damit diese auf konstanter Temperatur gehalten werden (Freq.-stabilität). VCO3 hat zusätzlich einen TRI und SINE Ausgang, sowie einen PWM Eingang erhalten. Der MIXER wurde um einen Kanal (VCA2) erweitert.

Im unteren Teil gibt es folgende neue Gruppen (von LINKS nach RECHTS):

  • Midi IN (2*GATE + 4*CV)
  • Sequencer mit Quantizer
  • ARSR und AD2
  • DUAL-8Bit Wavetable VCO
  • MultiMode VCF
  • VCA2

Die Lautsprecher werden als "BOX in CASE" realisiert, d.h. sie bekommen im unteren Teil ein geschlossenes Gehäuse mit Bassreflexöffnung.


Blockschaltbild zum MS2600NG



ELEKTRONIK

Es gibt 5 Grundplatinen, die primär mit mech. Bauteilen bestückt sind (Slider, Buchsen, Schalter, LED, Taster etc.), aber auch ein paar passive Bauelemente und unkritische Schaltungsteile enthalten. Somit ist die Platinengröße gut handhabbar und im Servicefall muss man nicht alles abschrauben. 

Die Platinen werden mit den vielen Klinkenbuchsen (ca. 130 St.) an der Frontplatte montiert.

 

Auf den 16 Modulplatinen sind die einzelnen Schaltungen untergebracht, die dann auf die Grundplatine gesteckt werden.