Hilfswerkzeuge


Tool 1

Das erste Einschalten ist immer kritisch. Was passiert z.B. bei einem Kurzschluss?

Ich habe mir eine kleine Lösung überlegt. Es gibt eine Adapterplatine, die in die Versorgungsspannung eingeschleift wird (also zw. Netzteil und enstp. Grundplatine).

 

Auf der Adapterplatine ist eine zusätzliche Sicherung (ca. 630mA) untergebracht, die bei einem Kurzschluss sofort auslöst und damit Netzteil und Module schützt. Weiterhin habe ich ein paar LED's spendiert, die grob den Stromverbrauch anzeigen.

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Tool 2

Für den Abgleich ist ein Oszi, ein gutes Multimeter, ein Stimmgerät/Frequenzzähler und ein Abgleichschraubendreher die ideale Ausstattung.

 

Ich möchte aber auch eine alternative, vereinfachte Version mit einer Softwarelösung (Oszi) und Soundkarte anbieten. In den Abgleichanleitungen werde ich daher immer auf beide Versionen eingehen - auch auf die Unterschiede.

 

Damit die Soundkarte geschützt und die Pegel angepasst sind, gibt es eine weitere Adapterplatine. Die Bestückung ist optimiert für Modular-Pegel (10Vss - max. 30Vss).

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Soundcard-Scope-Software:

Die Software kann auf dieser Homepage heruntergeladen werden.

 

Anschließend setzten wir die SW erst mal in den EXPERTEN-Modus. Dazu im Verzeichnis "...\Users\NAME\AppData\Roaming\scope" die Datei "settings.ini" öffnen und folgende Einträge ändern. (Diesen Ordner kann man auch über die Suche (Win+R) nach "%AppData%" finden.)

  • ExpertMode=TRUE  - Damit ist der EXPERTEN Modus aktiv und es gibt einen
                                          weiteren Button in der SW bei Einstellungen.
  • SamplingRate=44100  - Optional, falls die Soundkarte 48k oder 96k unterstützt
  • VoltMaximalCH1=10.0  - Diese beiden Punkte sind wichtig, damit später die richtigen
  • VoltMaximalCH2=10.0    Spannungswerte angezeigt werden.
  • FourierTimeWindow=350 - Damit ändern wir die Auflösung in der Spektrumanalyse.

 

 

Abgleich:

Das Interface an die Soundkarte (LINE IN) anschließen und Software starten. Im Fenster "Einstellungen" die Soundkarte auswählen und den Windows-MIXER am besten auf 100% einstellen.
Jetzt ein bekanntes Signal anlegen (z.B. SINE vom VCO2, 10Vss, 440Hz).

Im OSZI-Fenster die ZEIT so einstellen, dass ca. 2-3 Perioden angezeigt werden, und AMPL auf 2 stellen. Nun kann man die CURSOR einschalten und auf 5V und -5V schieben. Alternativ kann auch die Messung für SPANNUNG eingeschaltet werden.


Jetzt den Trimmer so einstellen, dass das SINE-Signal genau zwischen den CURSORs liegt.

Das ganze mit Kanal 2 wiederholen.

 

ACHTUNG: Spannungen > 30V werden nicht korrekt dargestellt. Grund ist die Schutzdiode in der Interfaceschaltung.

 

 

Zum Schluss noch die Einstellungen speichern. 

Für uns sind folgende Fenster wichtig:

  • Oszilloskop
  • Frequenz (Spektrum)
  • Signalgenerator
  • Einstellungen (Primär die Auswahl der Soundkarte)

Hinweis zum OSZI:

Gleichspannungssignale können nicht angezeigt werden. Die unterste Freq. hängt von der Soundkarte ab (AC-Kopplung am Eingang) - typ. sind 5-20 Hz.

Die obere Freq. wird durch die Samplerate bestimmt (fmax < Sample/2)

 

Hinweise zu FREQUENZ:

Ich empfehle die "autom. Skala" auszuschalten und auf dB zu stellen. MIN / MAX Werte der Skalen können eingegeben werden, nachdem man mit dem Cursor auf diese geklickt hat.
Für die Analyse mit weißem Rauschen empfiehlt es sich, die Funktion "Pegelspitzen halten" einzuschalten. Dieses Fenster kann auch gut zur Frequenzmessung genutzt werden, da immer die Frequenz des stärksten Signals angezeigt wird.

 

Hinweis zum SIGNAL-GEN:

Der Signalgenerator liefert zwei Signale am LINE OUT (LINKER und RECHTER Kanal).

 

Der SIGNAL-GEN kann in einem separaten Fenster dargestellt werden - sehr praktisch!